Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen – und wirft bei vielen Betroffenen die Frage auf, ob Zahnimplantate überhaupt eine Option sind. Die gute Nachricht: Ein gut eingestellter Diabetes schließt eine Implantatversorgung in der Regel nicht aus.
Warum Diabetes relevant ist
Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können die Durchblutung und die Immunabwehr beeinträchtigen, was Wundheilung und Knochenaufbau rund ums Implantat verzögern kann. Besonders bei schlecht eingestelltem Diabetes steigt das Risiko für Wundheilungsstörungen und Periimplantitis.
Was die Erfolgschancen verbessert
- Ein stabiler Langzeitblutzucker (HbA1c-Wert) vor und nach der Implantation.
- Enge Abstimmung zwischen Diabetologie und Zahnarztpraxis.
- Konsequente Mundhygiene und engere Nachsorgetermine.
- Verzicht auf Rauchen, das Risiken zusätzlich verstärkt.
Studienlage
Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die Erfolgsraten von Implantaten bei gut kontrolliertem Diabetes denen stoffwechselgesunder Patienten sehr nahekommen. Entscheidend ist weniger die Diagnose selbst als die Qualität der Blutzuckereinstellung zum Zeitpunkt der Behandlung.
Fazit
Mit guter Abstimmung zwischen Hausarzt oder Diabetologie und Zahnarztpraxis sind Zahnimplantate auch bei Diabetes eine realistische und sichere Option. Eine ausführliche Voruntersuchung ist in diesen Fällen besonders wichtig.
\n\n\nWeiterführende Informationen: Bei Fragen zu zahnmedizinischen Behandlungen und Leistungen empfehlen wir die Leistungsübersicht der Dentiqua Zahnarztpraxis.
\n











Leave a Reply